Eine private Unfallversicherung ist nicht nur für berufliche Risikogruppen wie beispielsweise Handwerker oder Berufskraftfahrer wichtig. Für aktive Sportler ist sie ebenso von hoher Bedeutung wie für normal aktive Menschen.Besonders sinnvoll ist der Abschluss einer Unfallversicherung dann, wenn Sie beruflich bedingt einer höheren Risikogruppe angehören oder Sie sich keine Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung leisten konnten. Sollten Sie also durch einen Unfall nicht mehr in der Lage sein, Ihrer gewohnten Tätigkeit nachzugehen, federt Sie eine Unfallversicherung ab. Behandlungs- sowie Folgekosten, die die Krankenkasse nicht übernimmt, werden mit einer privaten Unfallversicherung abgedeckt.
Es gibt viele Varianten der Vertragsgestaltung. So können beispielsweise die gesamte Familie oder nur der Versicherungsnehmer versichert werden, Unfallrente, Krankenhaustagegeld oder Genesungsgeld können im Vertrag einbezogen werden. Es ist wichtig, dass Sie für sich richtig abwägen und die Leistungen, die Sie für sinnvoll und nötig erachten, in Ihren Vertrag aufnehmen.
Ein Beispiel: Häufig werden Familientarife mit 20% günstigeren Beiträgen angeboten.
Eine gute Unfallversicherung sollte auch immer einen Invaliditätsschutz mit einschließen. Je nach Grad der Invalidität, der bei den Versicherern mittels Gliedertaxe ermittelt wird, staffelt sich bei Leistungsanspruch die Summe, die für Sie gezahlt wird. Übrigens: Unfälle bei Flugsportarten und Motorrennen sind durch eine private Unfallversicherungen grundsätzlich nicht versichert.
Machen Sie den Vergleich. Es lohnt sich!